In den vergangenen Tagen haben wir mit Anhängern unterschiedlichster Religionen gesprochen. In Delhis Sikh-Tempel sprachen wir mit einem Theologen der als ursprüngliche Idee die monotheistischen Religionen darin sieht eine Gemeinschaft, ein Team zu bilden. Dabei sind seiner Meinung nach jedoch alle großen Religionen von diesem Weg abgekommen und dadurch enstanden die offensichtlichen Konflikte. Er hat uns nicht verraten, wie genau die Sikh nun sicherstellen ihre Zielrichtung beizubehalten. Aber zumindest wurden wir im Tempel herzlich willommen geheißen und uns wurde eine kostenfreie Mahlzeit angeboten.
In Varanasi trafen wir in einem Café ein finnisches Ehepaar die in Nepal als christliche Missionare arbeiten. Beide tragen ständig ihre Bibel mit sich herum und haben uns das auch empfohlen. In Nepal unterstützen sie wohl eine christliche Schule und ein Kinderheim.
In einer Moschee in der Nähe von Agra ließen wir uns von einem Koranschüler herumführen. Offensichtlich predigte in dieser Moschee einst ein sehr heiliger Immam. Bis heute, in der 16. Generation sind er und alle seine Nachkommen in der Moschee begraben.
So langsam kommt für Mariana und mich der Abschied näher, schließlich bleibe ich noch gut zwei Monate für ein Praktikum in Bangalore. O
Daher haben wir uns vorgenommen die letzten Tage hier zusammen ganz besonders zu genießen.
Gelegentliches wiederaufkommen von Bauchschmerzen trübt unsere Hoffnungen auf die Wundermittel des Doktors.







