Wieder erstarkt machten wir uns auf Delhi zu entdecken. Zunähst fuhren wir nach Alt-Delhi. Hier gibt es einige Tempel und das Rote Fort zu besichtigen. In den Straßen reiht sich ein kleiner Laden an den nächsten, es ist laut, eng, voll und es stinkt. Es ist genauso wie in den Innenstädten der meisten kleineren Städte die wir besucht haben. Alles ein chaotischer Bazar. Delhi hat dazu ein ernsthaftes Problem mit der Stromversorgung, wir konnten bereits im Hotel feststellen, dass der Strom mehrmals täglich ausfällt. Also ratterten vor jedem zweiten Geschäft die Stromaggregate und pusteten zusätzlich jede Menge Diesel in die Luft. Selbst bei McDonalds ging für eine Minute das Licht aus bevor der Notstrom floss. Wir stiegen in die neue U-Bahn und fuhren zum ‘Central Secretariat’. In der Metro ist das Chaos der Stadt noch nicht angekommen. Es ist nicht überfüllt und auch ansonsten fehlt hier das omnipresente Hintergrundrauschen.
Angekommen in Neu-Delhi standen wir auf einer großzügen Allee an derem einem Ende das Siegestor ‘Gate of India’ steht und an deren anderem Ende sich Ministerien und der Präsidentenpalast in den kolonialen Bauten niedergelassen haben. Mit der Rikscha vorbei an vielen Botschaften und Ministerien erreichten wir Mahatma Gandhis Wohnhaus. Dort kann man seine letzten Schritte bis er erschossen wurde nachverfolgen. Weiter gings zum Hamayun Grabmal. Dies ist sehr prächtig aus rotem Sandstein gefertigt und inmitten von vier Gärten die der Beschreibung des Himmels im Koran andeuten. Dieses Grab diente auch als Vorlage für das Taj Mahal.
Recht früh am Abend brachte uns der Zug weiter nach Varanasi.
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